Wissenwertes

So wird ein Schuh draus...

Ein Schuh besteht grundsätzlich aus zwei Hauptteilen: Schuhschaft und Schuhboden. Abhängig von der jeweiligen Machart des Herrenschuhs, kann dieser aus bis zu 30 Teilen bestehen. Vom Lauf­ab­satz bis hin zur Vorderkappe werden alle Bestandteile eines Herrenschuhs nach­ein­ander aufgebaut. Eine Viel­zahl hoch­wer­tiger Materialien macht ihn zu einem qualitativ hoch­wer­tigen Produkt, an dem Sie lange Freude haben werden.

  • Der Budapester

    Der Budapester ist der Schuh-Klassiker für Männer. Rahmengenähter Schnürschuh mit aufgesetzter Fersenkappe, Flügelkappe und Lyralochung mit offener Schnürung. Darüber hinaus verfügt er über eine doppelte Sohle, eine hohe Vorderkappe und einen großen Absatz mit gerader Leistenform.

  • Der Brogue

    Mit diesem Schuh ist Mann immer richtig angezogen, ganz gleich ob im Büro, im Restaurant oder beim Shoppen. Der Brogue passt sowohl zum Anzug als auch zur Jeans. Als Brogues werden alle Schuhe bezeichnet die mit einem Lochmuster verziert sind. Dabei ist der Aufbau des Schuhs egal.

    Wir unterscheiden zwischen Half-Brogue und Full-Brogue.

  • Der Derby

    Ein formeller Schuh mit offener Schnürung. Ein Schuh für alle, die auch am Fuß das Understatement lieben. Die uneingeschränkte Beliebtheit in der modernen Männerwelt.

  • Der Oxford

    Er gehört zur Grundausstattung und somit in jede Garderobe: Mit einem schwarzen Oxford liegen Sie im Business immer goldrichtig. Meist in Schwarz und mit wenigen Verzierungen, passt er zu fast jedem Anzug. Dieser Schuh hat eine sogenannte geschlossene Schnürung. Das glatte Leder verlangt regelmäßige Pflege mit Schuhcreme und das Ausruhen auf einem Schuhspanner nach jedem Tragen. Wie bei allen Lederschuhen gilt auch hier die Regel: Am besten beim Kauf in einem passenden Spanner investieren.

  • Der Norweger

    Ein rustikaler Klassiker. Typisch für den Norweger im Derby-Schnitt, die etwas kräftige Naht an der Schuhspitze und der Blatteinsatz auf dem Fußrücken. Neben der rustikalen Machart gibt es auch die etwas elegantere Variante. Sie unterscheidet sich durch eine weit auf den Zehenrücken hinauf-
    reichende vertikale Naht an der Schuhspitze sowie dezent gehaltene Nähte.
    Die feinere Machart passt auch zu einem Anzug.

  • Der One-Cut

    Ein One-Cut-Herrenschuh ist aus einem einzigen Stück Oberleder handgefertigt.
    Beim rahmengenähten One-Cut erkennt man die Handarbeit auch daran, dass er lediglich mit einer sorgfältig gearbeiteten Naht an der Ferse auskommt.
    Je nach Materialwahl und Leisten-form kann ein One-Cut das passende Schuhwerk für sportiv-robuste oder auch für elegant-repräsentative Einsatzzwecke sein.

  • Der Loafer

    Eine unkomplizierte Leichtigkeit. Einfach hineinschlüpfen und schon hat man(n) mit diesem Schuhklassiker einen stilvollen Auftritt bei allen gepflegten Freizeitaktivitäten. Charakteristisch für den Pennyloafer ist der Blatteinsatz, mit dem der Schaft auf seiner Oberseite geschlossen wird.

  • Monks

    Ob Cap-Toes, Brogues oder Krokomodelle: Ohne Schließe fehlt Dress-Shoes einfach etwas. Nach Belieben sind es eine oder zwei Stück. Trotz der auffälligen Eigenart des Schuhs ist er sehr elegant und eine gute Alternative zum Loafer. Wie Mann mit einem Monk stilsicher umgeht? Antwort: Indem man sie nur zu schmal geschnittenen Hosenbeinen trägt! So das die Schließen nicht verdecket sind. Und bei der Farbwahl bitte nicht durchdrehen: Blaue, schwarze, braune oder dunkelrote Modelle sind okay – alle anderen nicht.

Reparatur

Je nach Beanspruchung sollten Laufsohle und Absatz regelmäßig erneuert werden. Hierzu befragen Sie Ihren Schuhmacher. Auch Gummi und Profilsohlen lassen sich so erneuern. Ihr Schuster kann jede Sohlenart in verschiedenen Qualitäten bestellen.